Blinde Menschen und wie sie im Alltag zurechtkommen

Blinde Menschen brauchen viel Unterstützung und Aufmerksamkeit im Alltag. Dennoch können sie vieles auch alleine bewältigen. Zum Glück gibt es zahlreiche Hilfen für blinde Menschen, wobei mittlerweile auch die Digitalisierung eine große Rolle spielt. Hier ein kleiner Überblick:

Blindenhund

Blindenhunde haben eine monatelange Ausbildung hinter sich, bevor sie zu ihrem Herrchen oder Frauchen kommen. Der Blindenhund erkennt Hindernisse und weist den Blinden darauf hin oder umgeht sie. Für Blindenhunde gibt es spezielle Geschirre, da der Blinde engen Kontakt zum Hund braucht, um seine Bewegungen zu erkennen.

Blindenzeichen

Das Blindenzeichen ist gelb mit drei schwarzen Punkten. Sie sind in Dreiecksform angeordnet. Das Blindenzeichen zeigt anderen an, dass der- oder diejenige blind ist und man deswegen Rücksicht auf ihn oder sie nehmen muss. Bei größeren Menschenversammlungen ist das Zeichen besonders nützlich. Allerdings gibt es keine Pflicht, es zu tragen.

Blindenschrift

Die Blindenschrift ermöglicht es Blinden, zu lesen und mithilfe von speziellen Schreibmaschinen zu schreiben. Sie wird auch Punktschrift genannt. Erfunden wurde sie von Louis Braille, der selbst blind war. Jeder Buchstabe, jede Zahl und jedes Schriftzeichen hat seine eigene Punktkombination. Es gibt sogar ganze Bücher, die in Blindenschrift verfasst sind.

Fotos: Enie Rosenberger, Iva Vucinic

Ein Gedanke zu „Lesen dank der Punktschrift“
  1. Hallo Enie,

    Dein Beitrag ist sehr interessant. Ich freue mich auf die nächsten Artikel.
    : )

    Viele Grüße,
    Andrew

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