Wie reagieren Jugendliche am HSG auf den Ukraine-Krieg?

Russlands Angriff auf die Ukraine ist auch bei den Schülerinnen und Schülern am Hanns-Seidel-Gymnasium ein großes Thema. In meiner 10. Klasse schauen die meisten sonst nicht so regelmäßig Nachrichten, jetzt aber ist deren Interesse geweckt. „Wir finden es komisch, dass es auf einmal Krieg gibt in Europa“ oder „Ich mach‘ mir jetzt große Sorgen, dass der Krieg nach Deutschland kommt“ sind Sätze, die von meinen Mitschülern oft geäußert wurden, als wir mit unseren Lehrern über die Ukraine geredet haben.

Wie intensiv wir das Thema Ukraine-Krieg in den Medien verfolgen, ist verschieden. In meinem Umfeld lassen sich grob zwei Gruppen unterscheiden: Es gibt einige Jugendliche, die sagen, dass sie davon gar nichts hören wollen, weil es sie belaste und weil sie sowieso nichts tun könnten. Die meisten dagegen haben sich schlau gemacht, reden auch darüber – auch in der Schule – und wollen, wenn möglich, auch aktiv werden. Das Problem ist, dass sie halt nicht so viel tun können, um etwas an der momentanen Lage zu ändern.

Wie informieren wir uns?

Angst, Wut und Entsetzen über den Krieg in Europa sind in unserem Alter die vorherrschenden Gefühle. Als Informationsquelle nutzen wir Jugendlichen oft „klassische“ Medien – die Nachrichten im Fernsehen, das Radio am Morgen, manchmal sogar die Tageszeitung. Die sozialen Medien spielen derzeit keine so große Rolle, wenn sich junge Leute über den Krieg in der Ukraine informieren wollen. Dies geht übrigens auch aus einer Studie des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen hervor, für die Anfang März 206 Jugendliche befragt wurden.

Ein Gedanke zu „Angst, Wut und Entsetzen“

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