Das HSG präsentiert seine “Jugend forscht“-Projekte auf der FORSCHA Messe in München

Große Freude herrschte kürzlich am Hanns-Seidel-Gymnasium: Nachdem das HSG zur Forscherschule des Jahres 2021 gewählt wurde, hat uns das Kultusministerium eingeladen, seinen Stand auf der FORSCHA Messe in München zu bereichern. Uns wurde die Möglichkeit gegeben, unsere „Jugend forscht“-Projekte vorzustellen und mit den Besuchern einige Mitmachexperimente durchzuführen. Also durften wir zu siebt zusammen mit drei Lehrkräften in das Verkehrsmuseum nach München fahren, in dem die Messe stattgefunden hat.

Am Donnerstag, den 23. Juni, ging es um 14:23 Uhr vom Bahnhof in Aschaffenburg mit dem Zug nach München. Nach einer gut dreistündigen Zugfahrt kamen wir am Hauptbahnhof an – und das erstaunlicherweise sogar fast pünktlich 😉 Mit der U-Bahn fuhren wir in das Hotel, welches uns vom Kultusministerium gebucht worden war. Am nächsten Morgen startete bereits um 9 Uhr die Messe. Kurz nachdem wir die Versuche an unserem Stand aufgebaut hatten, kamen auch schon die ersten Besucher. Zu Beginn liefen einige Experimente noch etwas holprig, allerdings kam schnell die erforderliche Routine bei der Präsentation der Projekte.

Kurz nach unserer Mittagspause kam dann auch unser Kultusminister Herr Piazolo an unseren Stand. Es war interessant zu sehen, wie sich da plötzlich der Stand mit Besuchern gefüllt hat… Während sich der Kultusminister die aufgebauten Experimente anschaute, überlegten wir fieberhaft, was wir denn sagen könnten, sollten wir zu unserem Projekt gefragt werden. Schließlich ging alles ganz schnell und Sophie wurde ein Mikrofon in die Hand gedrückt, um ihr „Jugend forscht“-Projekt Herrn Piazolo vorzustellen. Trotzdem konnte sie ihr Projekt souverän vor der großen Gruppe an Besuchern erklären! Der Kultusminister schien sehr fasziniert von ihrem Projekt zu sein und er war sichtlich stolz auf die jungen Forscher seines Bundeslandes!

Ich versuche nach einem Rezept aus dem Mittelalter eine Salbe, die gegen MrsA-Bakterien wirkt, herzustellen. Für die ungenaue Rezeptur braucht man unter anderem Knoblauch, Wein, Ochsengalle und Lauch.

Sophie Slowik beschreibt ihr „Jugend forscht“-Projekt

Obwohl die Messe über drei Tage ging, kam keine Langeweile auf, da das Verkehrsmuseum viele spannende Exponate zu bieten hatte. Es war sehr angenehm, bereits morgens, bevor die Messe für Besucher geöffnet hatte, ohne Wartezeiten sich das Museum anzuschauen. Als ab neun Uhr die ersten Besucher kamen, hatten wir uns in Gruppen aufgeteilt, damit immer einer an unserem Stand sein würde. Obwohl wir uns vor unserem Ausflug nicht kannten, da der gesamte „Jugend forscht“-Wettbewerb online stattfand, konnten wir recht schnell die anderen Projekte verstehen und so ebenfalls den Besuchern die „Jugend forscht“-Erfolge der anderen Schüler und Schülerinnen vermitteln.

Neben vielen alten Verkehrsmitteln gab es auch einige Ausblicke auf Fortbewegungsmittel, wie wir sie in der Zukunft vielleicht einmal nutzen werden. Beispielweise gab es direkt neben unserem Stand eine Magnetschwebebahn, die mithilfe von Supraleiter sich über eine Magnetschiene bewegt. Frau Blum und Frau Knuth haben die neue Form der Fortbewegung getestet und waren sichtlich davon überrascht, wie reibungsfrei sich der Wagon über die Schiene bewegt.

Frau Knuth und Frau Blum testen die innovative Magnetschwebebahn

Auch hatten wir in München die Möglichkeit, am Nachmittag die Stadt zu erkunden. So waren wir unter anderem am Münchner Olympiastadion und konnten dort gerade noch ein BMX-Turnier anschauen. Erstaunt waren wir von der Architektur des Stadions. Auf dem Weg durch die Münchner Innenstadt sind uns die vielen Vorbereitungen auf den G7-Gipfel aufgefallen, der am 26.06.2022 stattfinden sollte. Auch konnten wir einige Highlights in München, wie zum Beispiel die Eisbachwelle, besichtigen. Den ganzen Tag surfen dort junge Menschen auf der künstlich angelegten Welle im englischen Garten.

Gemeinsam hatten wir viel Spaß auf der FORSCHA 2022 beim Vorstellen unserer Projekte. Vielen Dank an das Kultusministerium für diese Möglichkeit!

Ein Video zur FORSCHA findet ihr auch auf der Website des Kultusministeriums:

https://www.km.bayern.de/ministerium/videos.html?play=415

12 Gedanken zu „Sogar der Kultusminister war stolz auf die jungen Forscher“
  1. Ich finde den Artikel sehr cool. Kann ich jedem weiter empfehlen, der gerne liest und Informationen sammelt. Hoffentlich kommen bald weitere.

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